Come in and fitness out

11.11.2014

Kettlebell – "24 Kilo, das packst du schon!"



Er trainierte die Soldaten der Roten Armee, verkörpert selbst das Klischee des durchtrainierten
Russen, und dann heißt er auch noch Pavel. Wenn das keine Voraussetzungen für einen neuen
Fitness-Trend sind. Ich wollte wissen, was es mit dem von Pavel Tsatsouline erfundenen Kettlebell auf sich hat.


Einem Körpertraining, das in den USA zum Hype wurde, jetzt zu uns überschwappt
und osteuropäische Kraftpakete auf einmal salonfähig macht. Ich treffe Christian Fliehser im Wiener
Fitness-Studio Beer’s. Lange blonde Haare, Sixpack, Brustmuskeln zum Dahinschmelzen.
„Kettlebell trainiert unseren ganzen Körper“, lächelt er. Ich glaub’s ihm. Als ich die sechs Kilo schwere Kugelhantel erstmals schwinge, bin ich aber enttäuscht. Zu leicht. Doch wir steigern uns – am Ende schwinge ich 24 Kilo durch meine zittrigen Beine. Vier Übungen in zwei Stunden, und ich kann kaum noch Treppen steigen. „Neben Kraft und Ausdauer hast du jetzt auch Schnelligkeit, Koordination und Körperhaltung trainiert“, sagt Christian. Ich glaub’s ihm wieder. Und er sagt: „Zweimal die Woche musst du aber schon kommen.“ Dann wäre ich fit für den KGB. Und würde mich Olga nennen.

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Die erste Übung, die man lernt: Die Swings.

Das Interview mit Kettlebell-Gründer Pavel Tsatsouline gibt's hier. 

"Kettlebell Training" von Pavel Tsastouline,
Riva Verlag. 








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XX, Monika